Energetische Sanierung

ALLGEMEINES ZUR ENERGETISCHEN SANIERUNG

Energetische Sanierung bezeichnet die Minimierung des Primärenergieverbrauchs und damit auch der Energiekosten für Gebäude im Bestand. Dies kann durch verschiedenste Maßnahmen erfolgen. Möglich ist der einfache Austausch des alten Heizsystems, ein hydraulischer Abgleich, sinnvolle Dämmaßnahmen, neue bessere Fenstersysteme oder die Installation einer Solarthermieanlage und natürlich vieles mehr.

Wer ein älteres Gebäude besitzt oder sich dazu entscheidet ein Haus zu kaufen das schon ein paar Jahre existiert, hat damit meistens einen höheren Energieverbrauch und höhere Energiekosten. Dies betrifft im Besonderen den Verbrauch an Heizwärme, der typischerweise ca. 80 % des gesamten Energiebedarfs eines Wohnhauses ausmacht.

 

Neubauten oder in den letzten 10 – 15 Jahren gebauten Häuser verfügen über effektivere Heizsysteme und bessere Dämmwerte der Gebäudehülle. Das hebt sie energetisch deutlich von älteren Hausgenerationen ab. Dieser bessere energetische Standard sollte auch für Altbauten angestrebt werden. Zu bedenken ist, dass rund 97 % aller Häuser in Deutschland Bestandsgebäude sind. Diese gilt es  in den kommenden Jahren sinnvoll energetisch zu sanieren.

Energetische Sanierung eines denkmalgeschützten Hauses aus der Gründerzeit (erbaut 1906)

Um die Betriebskosten eines Gebäudes zu minimieren, empfiehlt sich eine energetische Sanierung, auch thermische Sanierung genannt. Mit der Erneuerung der Energieeinsparverordnung (EnEV) durch die Bundesregierung sind die gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz von Immobilien noch einmal gestiegen. Eine thermische Sanierung wird damit für viele Hausbesitzer unausweichlich.

 

Aufgrund der komplexen Anforderungen einer solchen Maßnahme empfehlen wir unbedingt eine fachliche Beratung.
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Mit fachkompetenter Unterstützung lassen sich Altbauten auch unter Auflagen des Denkmalschutzes erfolgreich und nachhaltig energetisch sanieren.

VORTEILE EINER ENERGETISCHEN SANIERUNG

Ziel der thermischen Sanierung eines Altbaus ist immer zuerst die Minderung des Energieverbrauchs, der zum Bewirtschaften eines Gebäudes notwendig ist. Direkt damit verbunden sind Kosten, die beispielsweise für Energieträger wie Heizöl oder Gas anfallen. Je nach Umfang der angestrebten Wärmesanierung lassen sich bis zu 75 % des Primärenergiebedarfs sparen. Da der Energieverbrauch von Gebäuden einen beträchtlichen Anteil am Gesamtenergieverbrauch eines Landes hat, ist die flächendeckende Wärmesanierung ein probates Mittel für den Umweltschutz. Durch den verminderten Energieverbrauch ergibt sich gleichzeitig eine Reduktion des CO2-Ausstoßes. Insbesondere durch die Reduzierung von Heizungsabgasen können Sie einen erheblichen Teil zur Minderung von Umweltbelastung beitragen.

Wohnraum eines energetisch sanierten Mehrfamilienhauses.

Weitere Vorteile sind beispielsweise ein steigender Wert der Immobilie, geringere Wohnnebenkosten führen zu einer deutlich besseren Vermietbarkeit des Objekts und geringerem Mieterwechsel, mehr Wohnkomfort und die Verringerung von Gesundheitsrisiken.

ENERGETISCHE SANIERUNG MIT SOLARTHERMIE

Den größten Anteil, ca. 90 %, am Energieverbrauch eines Gebäudes haben die Heizung- und die Warmwasserbereitung. Unsanierte Häuser weisen oft einen zu hohen Heizwärmebedarf aus. Mit einer thermischen Solaranlage können Sie nicht nur die Warmwasserbereitung abdecken, sondern auch Teile des Heizenergiebedarfs.

 

Eine Solarthermieanlage besteht allgemein aus Solarthermiekollektorenflächen, Solarspeicher und -regelung. Alle Komponenten müssen optimal aufeinander abgestimmt sein. Zu berücksichtigen sind dabei natürlich die Gegebenheiten durch das bestehende Gebäude, als auch Aufgaben des Denkmalschutzes.

Setzung eines Solarspeichers in einem denkmalgeschütztem Mehrfamilienhaus

ENERGETISCHE SANIERUNG MIT SOLARTHERMIE – SO KANN ES FUNKTIONIEREN

Wenn Sie sich für eine solarthermische Sanierung Ihres Hauses entschieden haben, sollten Sie folgende Schritte befolgen.

 

1. Solaranalyse

2. Planung und Konzeption
Unter Berücksichtigung der Vorgaben des bestehenden Gebäudes wird das solarthermische System geplant und eine individuelle Gesamtkonzeption entwickelt.

3. Vergabe der Bauleistung

4. Realisierung
Sobald das Gesamtkonzept steht können die Sanierungsmaßnahmen beginnen. Schritt für Schritt werden die einzelnen Komponenten der energetischen Sanierung umgesetzt.

 

 

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