Pufferspeicher

THERMISCHE PUFFERSPEICHER

Pufferspeicher dienen, wie der Name schon sagt, der Pufferung bzw. Speicherung von Energie in Form von Wärme bzw. Prozesswärme. Man unterscheidet zwischen Ein- und Mehrphasen-Speichern. Wasser ist außer im Eisspeicher, beispielsweise ein Einphasen-Speicher (Aggregatszustand: flüssig), während Paraffin ein Zweiphasen-Speicher (Aggregatszustände: fest und flüssig) ist.

 

Thermische Pufferspeicher – auch Solarspeicher genannt – lösen die Diskrepanz, dass hohe solare Erträge zu Zeiten anfallen, in denen kaum oder geringer Energiebedarf besteht. Umgekehrt gibt es Monate mit hohen Energiebedarf, Herbst, Winter und Frühjahr in denen aus diese Speicher Wärmeenergie liefern. Sie sind in der Lage über mehrere Tage und Wochen Energie zu speichern und dann in Bedarfszeiten wieder zur Verfügung zustellen.

Einphasen-Pufferspeicher befüllt mit Wasser (Quelle: Jenny.ch)

ELEKTRISCHE PUFFERSPEICHER

Batteriespeicher speichern Elektroenergie.

Die bekanntesten Speichermedien sind Bleiakkumulatoren oder Lithiumbatterien. Batteriespeicher haben derzeit noch eine eng begrenzte Zyklusfähigkeit Die Lebensdauer von Bleiakkumulatoren bespielweise liegt derzeit unter optimalen Bedingungen bei ca. 5-10 Jahren. Für die Nutzung im Haushaltsstrombereich sind sie im Allgemeinen noch zu teuer. Investkosten und Return of Invest sind momentan noch eher negativ einzustufen.

 

Siehe auch: Solarspeicher

Batteriespeicher für Elektroenergie (Quelle: cleanthinking.de)