Solaranalyse

Die Solaranalyse ist der erste Schritt jedes solarthermischen Projektes. Unabhängig davon, ob es sich um einen Neubau oder eine Sanierung im Bestand handelt. Mit einer Solaranalyse kann die solare Eignung eines Grundstücks vermessen und analysiert werden. Von besonderer Bedeutung ist dies bei einem Aktivsonnenhaus. Das ist ein spezielles Sonnenhaus, das aktiv mit der Sonne arbeitet.

Solare Eignung

Aus der Lage des Grundstücks bzw. Gebäudes und seiner Besonnung oder möglichen Verschattung kann die solare Eignung und der maximale Ertrag berechnet werden.

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt der Solaranalyse ist die solare Vermessung /Begutachtung des Grundstücks. Mit einem speziellen Gerät wird eine 360°-Aufnahme erstellt. Diese ist Grundlage für weitere Solarberechnungen.

Simulation

Die Daten der Aufnahme werden an den Computer übertragen und entzerrt. Spezielle Software simuliert den Verlauf der Sonne und berücksichtigt die tiefere Sonnenbahn in den Wintermonaten. Hier können Verschattungen – beispielsweise durch Bäume – erkannt werden, die sonst vielleicht unbemerkt blieben.

Messgerät zur Solanalyse

Messgerät zur Solaranalyse

Sonnebahn im Jahresverlauf

Sonnenbahn im Jahresverlauf mit Verschattungen

Solare Deckung

Mögliche Verschattungen werden errechnet und in die Solaranalyse einbezogen. Zusammen mit den Wetterdaten der vergangenen Jahrzehnte wird die solare Eignung errechnet. Also der Anteil an Energie für Heizung und Warmwasserbereitung, der über Solarthermie geliefert werden kann.

Der solare Deckungsgrad wiederum ist entscheidend für die Rentabilität des geplanten Projektes. Die Solaranalyse gibt auch Hinweise auf die konkrete Dimensionierung der Solarthermieanlage.

 

Siehe auch: Solaranalyse (ausführlicher Artikel)

Solaraktivhaus

Baulexikon

Solaranlage